HIV-Positive Frauen, die Gefühlsstigma begreifen wollen: Umfrage

FREITAG, 23. Juli( HealthDay News) - Einige HIV-positive Frauen, die Kinder haben wollen, fühlen sich von ihren Ärzten stigmatisiert, neue Forschungsergebnisse haben herausgefunden.

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In der Studie befragten kanadische Forscher 159 HIV-positive Frauen in der Provinz Ontario. Fünfundvierzig Prozent der Frauen wurden in Kanada geboren, während 55 Prozent anderswo geboren wurden, hauptsächlich in HIV-endemischen Gebieten wie Subsahara-Afrika und der Karibik.

Die Studienteilnehmer wurden nach ihrem persönlichen Hintergrund, ihren HIV-Behandlungen, ihrer psychischen Gesundheit gefragt und ob sie sich von Gesundheitsdienstleistern, Familie und Freunden negativ gefühlt haben, weil sie Kinder haben wollten.

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"Wir haben starke Beweise dafür, dass Frauen fühlen, dass sie von Gesundheitsdienstleistern negativ beurteilt werden, weil sie Babys haben wollen", sagt Co-Autor Trevor Hart, Direktor des HIV Prevention Lab in der Psychologieabteilung der Ryerson University in Torontosagte in einer Universitätsnachrichtenfreigabe.

Familie und Freunde spielten bei der wahrgenommenen Stigmatisierung keine große Rolle, fanden die Studienautoren.

Die Studienergebnisse, die diese Woche auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Wien vorgestellt werden, wurden ebenfalls in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Archives of Women's Mental Health veröffentlicht.

Neue antiretrovirale Medikamente bedeuten, dass HIV-positive Frauen schwanger werden können, ohne HIV an ihre Neugeborenen zu übertragen, und Gesundheitsdienstleister sollten dies wissen und Patienten informieren, erklärte Hart in der Pressemitteilung.

"Es müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um den Ärzten bewusst zu machen, dass HIV-positive Frauen so gut wie keine HIV-Übertragung an ihre Neugeborenen haben, solange die Frauen weiterhin angemessene medizinische Behandlung erhalten", erklärte er.

"Es muss auch eine fortwährende medizinische Ausbildung geben, um das von HIV-positiven Frauen wahrgenommene Stigma zu reduzieren, das ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern wird", fügte Hart hinzu.

- Robert Preidt

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